Karola Pavone, Sopran (background image)

"Mit bezauberndem Charme spielt Karola Pavone die Zerlina als selbstbewusste junge Frau, die sich nichts vormachen lässt. Sie strahlt Natürlichkeit aus, und ihr Gesang ist voller Anmut und Liebreiz" - (Gießener Anzeiger, Don Giovanni, 2017)

"Eine Leistung, die ganz besonderer Würdigung bedarf, bringt Karola Pavone als Despina auf die Bühne. Durchtrieben, hinterlistig und in Liebesdingen höchst pragmatisch legt sie sich als Kupplerin ins Zeug, dass es die helle Freude ist. Mehr noch: man kann von stimmlicher Artistik sprechen, denn das, was Pavone mit ihrer Stimme anstellt, lasst insbesondere mit Blick auf den völlig ansatzlosen Wechsel der Tonlagen den Atem stocken" (Gießener Anzeiger, Cosí fan tutte, 2017) 

„Maria Bellacanta, von Karola Pavone als schön klischeehafte Primadonna gespielt...war sehr stolz auf ihre Interpretation der Pamina-Arie, die Pavone tatsächlich wunderbar zart-traurig gelingt.“
(Hexe Hillary geht in die Oper, Oper Köln, 2014, Kölner Stadtanzeiger)

„Karola Pavone brillierte als grimassierender Tod“ (Christian Jost, „Death knocks“,  Musikhochschule Köln, Kölner Stadtanzeiger)

Karola Pavone ist bisher an den Opernhäusern in Gießen, Solingen, Remscheid, Gelsenkirchen und als Mitglied der Kinderoper in Köln zu hören und zu sehen gewesen. 
Ihre Opernausbildung erhielt sie zunächst an der Opernschule der Göteborgs Universitet in Schweden, wo sie bei Birgit-Louise Frandsen studierte und in verschiedenen Partien auf der Bühne stand, wie Sandmännchen/Taumännchen in Humperdincks Hänsel und Gretel, die Äbtissin in Puccinis Suor Angelica und schließlich Ann Trulove in Igor Strawinskys „The Rake´s Progress“. Meisterkurse im Bereich Oper führten sie außerdem zu KS Edith Mathis, KS Edda Moser, Johannes Martin Kränzle, René Massis, Fausto Nardi und Hedwig Fassbender.

In Köln hatte sie Gelegenheit, die Rolle der Venus in Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ unter der Regie Igor Folwills zu verkörpern. In Solingen und Remscheid konnte sie ihr komisches Talent außerdem als Musetta in Puccinis „La Bohème“ erneut unter Beweis stellen, wiederum in einer Inszenierung von Igor Folwill (Bergische Symphoniker, Leitung GMD Peter Kuhn).

Daraufhin sang und spielte sie im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen im „Operettenolymp“. Das Potpourri umfasste unter anderen Auszüge aus Strauß´ Fledermaus, Zellers Vogelhändler und Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“.

Ihre Sicherheit im Bereich der neuen Musik zeigte sich auch in Rollen wie „Death“ in Christian Josts zeitgenössischer Oper „Death knocks“ nach einem Libretto von Woody Allen, die sie in der Musikhochschule in Köln aufführte.

An der Kölner Oper trat sie, neben konzertanten Auftritten als Gast des Kölner Opernstudios, im Rahmen der Kinderoper Köln sowohl als Reh/ Zwerg Schnitzerle in Marius Felix Langes „Schneewittchen“ als auch als Maria Bellacanta in Peter Lunds „Hexe Hillary geht in die Oper“ auf.

2016 war sie erneut im Musiktheater im Revier in "Mission: possible" zu Gast.

Ab der Spielzeit 2016/17 ist Karola Pavone Ensemblemitglied am Stadttheater Geßen, wo sie in wichtigen Partien ihres Fachs zu erleben ist.